Hartmut Kossel

Der Vater und Motor der großen Erfolge Dorfmarker Leichtathleten ist Hasso Kornemann, aber mit den ersten Erfolgen von Hartmut Kossel wurde die Dorfmarker Blütezeit in der Leichtathletik eingeleitet, und er ist als Einziger von der alten Garde immer noch erfolgreich aktiv.

Hier sein sportlicher Lebenslauf:

Hartmut Kossel, RS-Lehrer, geb. 09.04.1940, seit 1954 im TSV Dorfmark

1956

1. Vereinssportfest seiner Karriere, Kreismeister im Fünfkampf der B-Jugend, u.a. 88,50 m im Schlagball.

1958

Zweifacher Niedersachsenmeister bei der A-Jugend im Weitsprung (6,79 m) und Fünfkampf. Hier war Kossel mit 4 Übungen besser als alle seine Konkurrenten mit 5 Übungen.

1958

2. bei der Deutschen Jugendmeisterschaft in Göttingen im Fünfkampf und 5. im Weitsprung (6,76 m), 10 cm hinter dem Sieger.
Herrenbereich
In den 70er Jahren einer der besten Speerwerfer Niedersachsens. 1974,1976 und 1977 Niedersachsenmeister und 3x auf dem 2.Platz. Bestleistung im Speerwurf mit 38 Jahren (71,06 m).

1965

Als erster Sprinter im Kreis Fallingbostel ist er die 100 m unter 11 Sekunden gelaufen.

Seniorenbereich Speerwurf

1977 u. 1990

Deutscher Meister im Speerwurf, insgesamt 17 Medaillen.

Bei EM

Silber in Budapest (1990) u. Malmö (1995), Bronze in Kristiansand (1992).

Bei WM

Silber in Durban (1997) u. Bronze in Turku (1991), in San Sebastian (2005).

Größter Erfolg

Silbermedaille bei der WM in Durban/Südafrika und dabei Sieg (12 cm mehr) über Janis Lusis, einen der besten Speerwerfer der Welt, der für Rußland Olympiasieger (1968), Weltrekordler mit 93,80 m und viermaliger Europameister war.

2000

Rekorde für Niedersachsen und Norddeutschland in der Altersklasse M60 mit 52,21 m.

2005

3 x den Rekord für Niedersachsen in der Altersklasse M65 auf jetzt 45,51 m verbessert.
In seinem Heimatverein war Kossel 20 Jahre Trainer des Handballnachwuchses, 30 Jahre Trainer des Leichtathletiknachwuchses und u. a. 30 Jahre Jugendwart.

Handball

Aktiver Spieler von 1954 - 1996. Zwei Spiele in der Niedersachsen-Auswahl (A-Jugend, Hallenhandball) gegen Berlin und Fünen/Dänemark. Damals gab es im Kreis keine spielfähige Halle und keine Punktspiele - nur Teilnahme an Turnieren.

 

 

                                                                          
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